Depigoid Katze; 100 DPP/ml; sterile Injektionssuspension
1 ml Depigoid Katze enthält 100 DPP* depigmentierten, mit Glutaraldehyd polymerisierten Allergenextrakt aus Katzenepithelien.
* DPP=biologische Einheit
Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung
Aluminiumhydroxid (3 mg/ml), hydratisiert
Phenol (0,5% in einer physiologischen Kochsalzlösung)
Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.
Sterile Injektionssuspension
Die Farbe der fertigen Suspension reicht von farblos über gelb bis braun-gelb.
Depigoid Katze dient der Behandlung allergischer Erkrankungen vom Soforttyp (IgE-vermittelt), z. B. allergische Rhinitis, allergische Konjunktivitis, mit oder ohne allergischem Asthma, die durch allergene Substanzen aus Katzenepithelien ausgelöst werden.
Die Diagnosestellung erfordert eine sorgfältige allergologisch ausgerichtete Anamnese und Diagnostik.
Depigoid Katze ist bei Erwachsenen und Kindern ab 5 Jahren indiziert.
Die Behandlung mit Depigoid Katze wird als ganzjährige Immuntherapie (perennial) durchgeführt.
Es ist darauf zu achten, dass die Anwendung von Injektionspräparaten zur spezifischen Immuntherapie mit diesem Dosierungsschema nur unter Aufsicht eines entsprechend geschulten Facharztes erfolgen darf.
1. Anfangsbehandlung
a. Aufdosierung ab 5 Jahren
Die Therapie wird mit einer Dosis von 0,1 ml eingeleitet (erste Injektion). Die zweite Injektion mit einer Dosis von 0,3 ml erfolgt 7 Tage nach der ersten Injektion. Die dritte Injektion mit einer Dosis von 0,5 ml erfolgt weitere 7 Tage nach der zweiten Injektion.
Nach Verabreichung der ersten Maximaldosis von 0,5 ml Dosis ist die Anfangsbehandlung abgeschlossen.
b. Quick-Aufdosierung ab 12 Jahren
Die Behandlung wird mit einer Dosis von 0,2 ml eingeleitet (erste Injektion, z. B. linker Arm). Die zweite Injektion mit einer Dosis von 0,3 ml erfolgt 30 Minuten nach der ersten Injektion in den anderen Arm (z. B. rechter Arm), vorausgesetzt, die erste Dosis führte zu keinen systemischen Nebenwirkungen. Nach der Anwendung einer Gesamtdosis von 0,5 ml ist die empfohlene Maximaldosis erreicht und die Anfangsbehandlung innerhalb eines Tages abgeschlossen.
2. Fortsetzungsbehandlung
Sobald die maximal empfohlene Dosis (0,5 ml) erreicht ist, kann die Fortsetzung der Behandlung ganzjährig (perennial) durchgeführt werden.
Für die ganzjährige Fortsetzungsbehandlung mit der individuellen Höchstdosis (in der Regel 0,5 ml) wird empfohlen, die nächste Injektion nach der Anfangsbehandlung nach 4 Wochen zu verabreichen. Eine Dosisreduktion bei Übergang auf eine neue Flasche ist nicht erforderlich.
Zum Erreichen eines vollständigen und langfristigen klinischen Nutzens wird empfohlen, die Immuntherapie 3 - 5 Jahre lang kontinuierlich durchzuführen.
Diese Dosierungsschemata sind als Leitlinie für die Behandlung mit Depigoid Katze anzusehen. Der behandelnde Arzt kann, abweichend davon, auch andere Dosierungen empfehlen.
Maßgebend ist immer die individuelle Verträglichkeit des Patienten.
Jede Dosissteigerung muss sich nach der Verträglichkeit gegenüber der vorangegangenen Dosierung richten.
Deshalb ist der Patient vor jeder Injektion nach der Verträglichkeit der vorherigen Injektion zu befragen.
Bestehen hinsichtlich der Verträglichkeit keine Bedenken, und sind seit der letzten Injektion keine Nebenreaktionen bzw. verstärkte allergische Symptome aufgetreten, kann in den meisten Fällen schemagerecht fortgefahren werden.
Dosisanpassung bei gesteigerter Reaktion
Anfangsbehandlung
Leichte bis mäßige Lokalreaktion:
maximale Schwellung an der Injektionsstelle bis 5 cm Durchmesser: Behandlung kann schemagerecht fortgesetzt werden.
maximale Schwellung an der Injektionsstelle > 5 bis 10 cm Durchmesser: Dosis der letzten Injektion wiederholen, nicht steigern.
Tritt während der Anfangsbehandlung eine milde Allgemeinreaktion oder eine gesteigerte Lokalreaktion an der Injektionsstelle von > 10 cm Durchmesser auf, sollte nach einem Zeitraum von einer Woche und vollständigem Abklingen der Symptome die zu verabreichende Dosis um 50 % reduziert werden.
Fortsetzungsbehandlung
Leichte Lokalreaktion:
maximale Schwellung an der Injektionsstelle bis 5 cm Durchmesser:
Behandlung kann schemagerecht fortgesetzt werden.
maximale Schwellung an der Injektionsstelle > 5 bis 10 cm Durchmesser:
Die letzte vertragene Dosis wiederholen, nicht steigern.
Gesteigerte Lokalreaktion:
maximale Schwellung an der Injektionsstelle > 10 cm Durchmesser:
zuletzt vertragene Dosis um 50 % reduzieren.
Milde bis gesteigerte Allgemeinreaktion:
Zuletzt vertragene Dosis um 50 % reduzieren.
Schwere Allgemeinreaktionen oder anaphylaktischer Schock erfordern eine Überprüfung der Therapieindikation.
War eine Dosisreduktion erforderlich, kann bei entsprechender Verträglichkeit die Dosis entweder entsprechend der Standard-Aufdosierung in wöchentlichen Abständen oder entsprechend der Quick-Aufdosierung an einem Tag auf die vor der Dosisreduktion vertragene Dosis gesteigert werden und die Therapie danach wieder schemagerecht fortgesetzt werden.
Intervallüberschreitungen
1. Anfangsbehandlung
Anfangsbehandlung mit wöchentlichen Injektionsintervallen:
3 Wochen seit der letzten Injektion: Dosis nicht steigern. Die Dosis der letzten Injektion ist zu wiederholen.
4 Wochen seit der letzten Injektion: Mit der Therapie von vorn beginnen.
Quick-Aufdosierung:
Da die Quick-Aufdosierung innerhalb eines Tages abgeschlossen ist, sollten hier die Empfehlungen bei Intervallüberschreitungen während der Fortsetzungsbehandlungen berücksichtigt werden.
2. Fortsetzungsbehandlung
Während der Fortsetzungsbehandlung mit monatlichen Injektionsintervallen ist wie folgt zu verfahren:
7 Wochen seit der letzten Injektion: 1 Stufe im Dosierungsschema zurückgehen.
8 – 9 Wochen seit der letzten Injektion: Mit der Therapie von vorn beginnen.
Vor jeder Injektion muss die Flasche kräftig geschüttelt werden.
Für die Injektionen werden geeignete Einmalspritzen verwendet. Die Injektion ist streng subkutan zu verabreichen.
Eine intravasale Injektion ist durch Aspirationskontrolle unbedingt auszuschließen!
Die Maximaldosis von 0,5 ml darf nicht überschritten werden.
Injektionsorte sind alternierend die Streckseiten der Oberarme ca. 4 cm proximal des Olecranons bis zur Oberarmmitte.
Vor Verabreichen der Injektion sind akute Erkrankungen auszuschließen. Der Patient ist nach Reaktionen auf vorausgegangene Injektionen zu befragen.
Es liegen keine Erfahrungen hinsichtlich der Verabreichung von einem weiteren Präparat zur spezifischen Immuntherapie während der Therapie mit Depigoid Katze vor.
Nach Verabreichen der Injektion soll der Patient mindestens 30 Minuten unter ärztlicher Aufsicht bleiben.
Der Patient ist darüber zu informieren, dass er sich bei später auftretenden Anzeichen einer Nebenreaktion sofort mit dem behandelnden Arzt oder dessen Vertretung in Verbindung setzt.
Zur Sicherung eines vollständigen und dauerhaften Therapieerfolges wird empfohlen, die Behandlung über einen Zeitraum von 3-5 aufeinander folgenden Jahren durchzuführen.
Kinder und Jugendliche
Dosierungsschema und Mengen des zu injizierenden Allergens Depigoid Katze sind für Kinder und Jugendliche identisch mit denen für Erwachsene. Allerdings sollten Kinder ab 5 Jahren nur mit dem Standard-Aufdosierungsschema und Jugendliche ab 12 Jahren auch mit der Quick-Aufdosierung behandelt werden.
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Depigoid Katze bei Kindern im Altern von 0 - 5 Jahren ist bisher noch nicht erwiesen. Es liegen keine Daten vor. Für Kinder von 5 bis 12 Jahren existieren wenige klinische Daten. Die Sicherheit und Wirksamkeit können abschließend nicht beurteilt werden.
Überempfindlichkeit gegen einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.
Allgemein entzündliche/fieberhafte sowie schwere akute und chronische Erkrankungen
Aktive Tuberkulose
Sekundärveränderungen am Reaktionsorgan (z. B. Emphysem, Bronchiektasen)
Immundefekte (z. B. auch durch Immunsuppressiva)
Innere Erkrankungen (z. B. der Leber, der Niere, des Nervensystems, der Schilddrüse, rheumatische Erkrankungen), denen ein Autoimmunmechanismus zugrunde liegt, maligne Tumorerkrankungen
Persistierendes Asthma bronchiale mittelgradiger oder schwergradiger Ausprägung
Herz-Kreislaufinsuffizienz
Behandlung mit Beta-Blockern, auch Beta-Blocker enthaltende Augentropfen, siehe auch Abschnitt 4.5
Weitere Krankheiten mit einer Gegenanzeige für Adrenalingebrauch (z. B. auch Hyperthyreose)
Ernsthafte Störungen psychischer Art, die die Compliance des Patienten in Frage stellen
Bei einer Schwangerschaft darf nicht mit einer Immuntherapie begonnen werden. Im Falle einer Schwangerschaft während einer Immuntherapie muss der zuständige Arzt konsultiert werden, bevor die Behandlung fortgesetzt werden kann (siehe Abschnitt 4.6)
Vor der Anwendung sollte sichergestellt sein, dass der Patient einen FEV1-Wert > 80 % des Vorhersagewertes hat.
Hyposensibilisierungsimpfstoffe zur Injektion dürfen nur durch allergologisch weitergebildete bzw. allergologisch erfahrene Ärzte verschrieben und angewendet werden.
Eine prophylaktische Impfung sollte während der Fortsetzungsbehandlung der jeweiligen Immuntherapie durchgeführt werden. Eine prophylaktische Impfung sollte frühestens 1 Woche nach der letzten Injektion von Depigoid Katze durchgeführt werden (außer in lebensbedrohlichen Situationen). Die nächste Depigoid-Injektion sollte erst dann verabreicht werden, wenn die Reaktionen auf die Immunisierung vollständig abgeklungen sind und frühestens 14 Tage nach der prophylaktischen Impfung.
Der Patient ist prinzipiell darauf hinzuweisen, dass er sich vor und nach jeder Injektion keiner schweren körperlichen Belastung (Sport, Sauna, schwere körperliche Arbeit) unterziehen sollte.
Eine Immuntherapie sollte nicht gleichzeitig mit einer immunsuppressiven Behandlung durchgeführt werden.
Zusätzliche Allergenexposition (exogen, iatrogen) könnte die Toleranzgrenze herabsetzen.
Bei einer begleitenden Therapie mit symptomatischen Antiallergika (z. B. Antihistaminika, Mastzelldegranulationshemmer, Kortikosteroide) können Empfindlichkeitsschwankungen gegenüber den bisher vertragenen Allergendosen auftreten.
Bei der Behandlung mit Beta-Blockern ist folgendes zu beachten: Gemäß der dt. Leitlinie zur spezifischen Immuntherapie (SIT) kann eine Medikation mit ß-Blockern (auch in lokaler Form, wie Ophthalmika) unter einer subkutanen Immuntherapie (SCIT) das Risiko von unerwünschten Atemwegsreaktionen (bronchiale Obstruktion) erhöhen und die Gefahr bergen, dass eine im Notfall erforderliche Adrenalintherapie weniger effektiv ist. Daher sollte im Einzelfall gemeinsam mit dem verordnenden Arzt über die unter Umständen notwendige Fortführung der Therapie mit diesen Substanzen entschieden werden. Bei Anwendung von zwei verschiedenen Präparaten zur SIT bei einem Patienten wird empfohlen, die Injektion beider Präparate nur alternierend zu verabreichen, siehe “Gegenanzeigen“ in Abschnitt 4.3
Schwangerschaft:
Bisher liegen keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen (weniger als 300 Schwangerschaftsausgänge) mit der Anwendung von Depigoid Katze bei Schwangeren vor.
Aus Vorsichtsgründen soll eine Anwendung von Depigoid Katze während der Schwangerschaft vermieden werden.
Stillzeit:
Es gibt nur ungenügende Informationen darüber, ob Depigoid Katze in die Muttermilch übergeht. Es muss eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder ob auf die Behandlung mit Depigoid Katze verzichtet werden soll oder die Behandlung mit Depigoid Katze zu unterbrechen ist. Dabei ist sowohl der Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Therapie für die Frau zu berücksichtigen.
Fertilität:
Es liegen keine Erfahrungen hinsichtlich einer möglichen Auswirkung von Depigoid Katze auf die Fertilität vor.
Depigoid Katze hat einen geringen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt:
Sehr häufig: |
(≥ 1/10) |
Häufig: |
(≥ 1/100, < 1/10) |
Gelegentlich: |
(≥ 1/1.000, < 1/100) |
Selten: |
(≥ 1/10.000, < 1/1.000) |
Sehr selten: |
(< 1/10.000) |
Nicht bekannt: |
(Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar) |
Die folgenden Angaben der Nebenwirkungen basieren auf klinischen Studien, Post-Marketing-Studien und Spontanberichten.
Erkrankungen des Immunsystems | |
Häufig |
Systemische allergische Reaktionen |
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes | |
Gelegentlich |
Urtikaria, generalisierter Pruritus |
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums | |
Gelegentlich |
Allergisches Asthma, Giemen, Dyspnoe, Rhinitis (z.B. Niesreiz, Rhinorrhoe, juckende und/oder verstopfte Nase) |
Selten |
Ödem des Larynx |
Sehr selten |
Ateminsuffizienz mit oder ohne Bewusstseinsverlust |
Augenerkrankungen | |
Gelegentlich |
Augenjucken |
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort | |
Häufig |
Reaktionen am Applikationsort |
Gelegentlich |
Übelkeit, metallischer Geschmack oder Kopfschmerzen |
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts | |
Gelegentlich |
Abdominalkrämpfe, Erbrechen oder Diarrhö |
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse | |
Gelegentlich |
Uteruskrämpfe |
Gefäßerkrankungen | |
Sehr selten |
Hypotonie mit oder ohne Bewusstseinsverlust |
Im Fall von schweren systemischen Reaktionen, Quincke-Ödem, Schwierigkeiten beim Schlucken, Schwierigkeiten beim Atmen oder Engegefühl im Hals sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.
Im Extremfall kann auch ein anaphylaktischer Schock auftreten. Typische Alarmsymptome sind Brennen, Jucken und Hitzegefühl auf und unter der Zunge, im Rachen und besonders in Handtellern und Fußsohlen. Unmittelbar danach Schock mit graublasser Zyanose, Hypotension, Tachykardie, Bronchialobstruktion, Bewusstlosigkeit.
In derartigen Fällen sollte die Therapie so lange ausgesetzt werden, bis der behandelnde Arzt über die Fortsetzung der Therapie entschieden hat.
Eine entsprechend ausgestattete Schockapotheke muss griffbereit sein.
Therapie der Nebenwirkungen entsprechend der Leitlinien
Hinweise hierzu können der aktuell gültigen Leitlinie zur „Akuttherapie und Management der Anaphylaxie" der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) und weiterer Organisationen entnommen werden.
Hinweis: Zur Dosisanpassung bei gesteigerter Reaktion siehe Abschnitt 4.2.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, Paul-Ehrlich-Institut, Paul-Ehrlich-Straße 51-59, 63225 Langen, Tel.: +49 6103 77 0, Fax: +49 6103 77 1234, Website: www.pei.de, anzuzeigen.
Unvorhergesehene Überdosierungen können gesteigerte Reaktionen zur Folge haben (siehe auch Nebenwirkungen). Das Auftreten lokaler oder systemischer Reaktionen im Zusammenhang mit der Injektion von Depigoid Katze macht eine Anpassung der Dosierung erforderlich. Siehe Abschnitt 4.2 für weitere Details.
Pharmakotherapeutische Gruppe: Allergen-Extrakte Tiere
ATC-Code: V01AA11 Tiere
Injektionssuspension zur spezifischen Immuntherapie (Hyposensibilisierung)
Folgende immunologischen Befunde werden im Zusammenhang mit dem Wirkmechanismus diskutiert:
Umorientierung der T-Zell-Response mit bevorzugter Bildung von allergenspezifischen, regulatorischen T-Lymphozyten
Bildung anti-idiotypischer Antikörper
Abnahme der Reaktionsbereitschaft Mediator-freisetzender Zellen.
Nicht zutreffend.
Basierend auf den Studien zur Toxizität bei einmaliger sowie wiederholter Gabe, lokalen Verträglichkeit und Genotoxizität welche die Abwesenheit eines mutagenen und kanzerogenen Potentials aufzeigen, lassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.
Es liegen keine Daten für Studien zur Reproduktions- und Entwicklungstoxizität vor. Jedoch zeigte eine ausführliche histologische Untersuchung der männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane während einer Toxizitätsstudie bei wiederholter Gabe keinerlei Anomalien.
Natriumchlorid
Phenol
Aluminiumhydroxid, hydratisiert
Wasser für Injektionszwecke
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln vermischt werden.
2 Jahre
Haltbarkeit nach erstem Öffnen: 4 Monate
Im Kühlschrank lagern (2 °C - 8 °C). Nicht einfrieren.
Suspensionen, die einmal eingefroren waren, dürfen nicht mehr angewandt werden.
Sterile Injektionssuspension in Durchstechflaschen (Typ I-Glas, Ph.Eur.) mit Gummistopfen und Aluminiumkappe.
Ein Depigoid Katze Behandlungssatz besteht aus:
Einer oder zwei Durchstechflaschen zu 2,5 ml mit einer Konzentration von 100 DPP/ml (zur Anfangs- und Fortsetzungsbehandlung).
Die Packung enthält 10 sterile Spritzen und Kanülen.
Das Produkt weist einen Bodensatz auf, der durch Schütteln leicht aufzulösen ist, wodurch eine schimmernde Suspension entsteht. Allergenextrakte sind biologische Produkte, deren Farbgebung je nach Charge variieren kann. Die Farbe der fertigen Suspension reicht von farblos über gelb bis braun-gelb, ohne dass deren biologische Wirkung beeinträchtigt wird.
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.
Das Arzneimittel ist gemäß §21 Abs.2 Nr. 1g Arzneimittelgesetz ohne Zulassung im Handel
Pharmazeutischer Unternehmer
Leti Pharma GmbH
Gutenbergstr. 10
85737 Ismaning
Tel.: (089) 121 400-0
Fax: (089) 121 400-299
Hersteller und Mitvertreiber
LETI Pharma, S.L.U.
Calle del Sol, 5
28760 TRES CANTOS – Madrid, Spanien
Tel.: + 34 91 771 17 90
Fax: + 34 91 804 09 19
Nicht zutreffend
Nicht zutreffend
Dezember 2022
Verkaufsabgrenzung:
Verschreibungspflichtig
ALE0955