MINPROSTIN® E2 VAGINALTABLETTEN
3 mg
Wirkstoff: Dinoproston (Prostaglandin E2)
1 Vaginaltablette Minprostin E2 enthält 3 mg Dinoproston.
Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.
Vaginaltablette
Minprostin E2 Vaginaltabletten sind angezeigt zur Geburtseinleitung bei Patientinnen mit ausreichender Geburtsreife der Cervix uteri.
Die Anwendung ist auf qualifiziertes medizinisches Fachpersonal und Krankenhäuser und Kliniken mit spezialisierten geburtshilflichen Abteilungen und mit der Ausstattung zur kontinuierlichen Überwachung beschränkt.
Die empfohlene Dosis sollte nicht überschritten und das Dosierungsintervall nicht verkürzt werden, da dies das Risiko von Uterushyperstimulation, Uterusruptur, Uterusblutung, fetalem und neonatalem Tod erhöht.
Dosierung
Die Dosierung muss der Patientin individuell angepasst werden.
Die übliche Dosis beträgt 1 Vaginaltablette Minprostin E2. Falls nach 6 bis 8 Stunden die Wehentätigkeit nicht eingesetzt hat, kann eine zweite Vaginaltablette appliziert werden.
Die Tagesdosis sollte 6 mg Dinoproston (2 Vaginaltabletten) nicht überschreiten.
Dieses Vorgehen kann am zweiten Tag wiederholt werden. Falls nach 48 Stunden die Wehentätigkeit nicht begonnen hat, ist eine andere Methode zur Einleitung der Geburt anzuwenden.
Art der Anwendung
Üblicherweise wird eine Vaginaltablette in das hintere Scheidengewölbe eingelegt.
Minprostin E2 Vaginaltabletten dürfen nicht bei Patientinnen eingesetzt werden, die auf Prostaglandine oder einen der sonstigen Bestandteile allergisch sind.
Minprostin E2 Vaginaltabletten sind nicht anzuwenden zur Geburtseinleitung bei vorausgegangenen Uterusoperationen wie Kaiserschnitt oder Hysterotomie, bei Myomennukleation, bei Multiparität (6 oder mehr vorausgegangene Geburten), wenn der Kopf des Kindes noch nicht in das Becken eingetreten ist, bei fetopelviner Disproportion, bei fetalen Herzfrequenzmustern, die eine beginnende Gefährdung des Kindes vermuten lassen, bei geburtshilflichen Situationen, bei denen die Nutzen-Risiko-Bewertung für Mutter oder Kind für eine operative Geburtsbeendigung sprechen, bei ungeklärtem vaginalen Ausfluss und / oder anormalen Uterusblutungen während der aktuellen Schwangerschaft, bei vorliegenden Infektionen (Kolpitis, Cervicitis, Amnioninfektionssyndrom), bei regelwidriger Kindeslage oder Poleinstellung, bei Zervixläsion, vorzeitiger Plazentalösung und bei Placenta praevia.
Minprostin E2 Vaginaltabletten dürfen nur von Ärzten in Kliniken angewandt werden, die über intensivmedizinische Überwachungsmöglichkeiten für Mutter und Kind und die Möglichkeit einer operativen Geburtsbeendigung (auch durch Sectio caesarea) verfügen.
Vor der Anwendung von Minprostin E2 Vaginaltabletten ist eine sorgfältige geburtshilfliche Untersuchung erforderlich. Die fortschreitende Erweiterung des Zervikalkanals ist sorgfältig zu beobachten.
Wie bei allen Oxytocica muss das Risiko einer Uterusruptur in Betracht gezogen werden. Begleitmedikation, mütterlicher und fetaler Status sollten berücksichtigt werden, um das Risiko von Uterushyperstimulation, Uterusruptur, Uterusblutung, fetalem und neonatalem Tod zu minimieren. Während der Anwendung von Dinoproston sollte eine kontinuierliche elektronische Überwachung der Uterusaktivität und der fetalen Herzfrequenz durchgeführt werden. Patientinnen, die einen Uterushypertonus oder eine Uterushyperkontraktilität entwickeln oder bei denen sich ungewöhnliche Herzfrequenzmuster des Fötus entwickeln, sollten in einer Weise behandelt werden, die das Wohlergehen des Fötus und der Mutter berücksichtigt.
Bei Patientinnen mit Störungen der Herz-Kreislauf-Funktion, der Leber- oder Nierenfunktion, mit Asthma, einer Asthmavorgeschichte, anamnestisch bekannten und bestehenden Lungenerkrankungen, bestehenden fieberhaften Infektionen, Glaukom oder erhöhtem Intraokulardruck oder mit einer Ruptur der chorioamniotischen Membranen sollte eine Behandlung mit Minprostin E2 Vaginaltabletten mit Vorsicht erfolgen. Dinoproston sollte bei Patientinnen mit Mehrlingsschwangerschaft mit Vorsicht angewendet werden.
Es gibt Hinweise darauf, dass das Risiko für das Auftreten einer postpartalen disseminierten intravasalen Gerinnung (DIG), einer seltenen Komplikation, bei einer pharmakologischen Weheninduktion mit Dinoproston erhöht ist. Dieses erhöhte Risiko ist von größerer Bedeutung für Frauen im Alter von 35 Jahren und älter, für Frauen mit Komplikationen in der Schwangerschaft und für Frauen mit einem Schwangerschaftsalter über 40 Wochen. Bei diesen Frauen sollte die Anwendung von Minprostin E2 Vaginaltabletten mit besonderer Vorsicht erfolgen. Der behandelnde Arzt sollte Anzeichen einer möglichen DIG (z. B. Fibrinolyse) besondere Aufmerksamkeit schenken.
Bei kindlicher Notlage und bei vorausgegangenen Komplikationen bei Geburten sollten Minprostin E2 Vaginaltabletten nicht angewendet werden.
Die intrazervikale Platzierung von Dinoproston als Gel (Prepidil Gel) kann zu einer versehentlichen Zerstörung mit anschließender Embolisierung von antigenem Gewebe (Amnion) führen, das in seltenen Fällen zu einer Entstehung des anaphylactoiden Syndroms der Schwangerschaft (Amniotic Fluid Embolism) führen kann.
Die Reaktion auf Oxytocin kann in Gegenwart einer exogenen Prostaglandin-Therapie verstärkt werden. Die gleichzeitige Anwendung mit anderen Oxytocica ist nicht empfohlen. Wird die Verabreichung von Oxytocin nach der Gabe von Dinoproston als notwendig erachtet, wird ein Dosierungsintervall von mindestens 6 Stunden empfohlen.
Die intravenöse Infusion von uterusrelaxierenden Substanzen, z. B. Beta-Sympathomimetika, kann die Dinoproston-Wirkung vermindern bzw. aufheben.
Schwangerschaft
Dinoproston wird bei Schwangeren kurz vor oder am Termin angewendet.
In Studien an Ratten und Kaninchen hat Prostaglandin E2 zu Skelettanomalien geführt. Dinoproston erwies sich in Studien an Ratten und Kaninchen embryotoxisch. Jede Dosierung, die über einen längeren Zeitraum einen erhöhten Uterustonus bewirkt, birgt ein Risiko für den Embryo oder Fötus (s. Abschnitt 4.4).
Stillzeit
Dinoproston ist nicht für die Anwendung während der Stillzeit vorgesehen. Grundsätzlich werden Prostaglandine nur in sehr niedriger Konzentration in der Muttermilch ausgeschieden.
Nicht zutreffend.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig (≥ 1/10)
Häufig (≥ 1/100 bis < 1/10)
Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis < 1/100)
Selten (≥ 1/10.000 bis < 1/1.000)
Sehr selten (< 1/10.000)
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Bei der Mutter:
Erkrankungen des Blutes und des Lymphystems |
|
Selten |
Disseminierte intravasale Gerinnung (DIG) |
Erkrankungen des Nervensystems |
|
Häufig |
Kopfschmerzen |
Gefäßerkrankungen |
|
Sehr selten |
Hypertonie |
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums |
|
Nicht bekannt |
Asthma, Bronchospasmen |
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts |
|
Häufig |
Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe, Diarrhö |
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen |
|
Häufig |
Rückenschmerzen |
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort |
|
Häufig |
Fieber |
Schwangerschaft, Wochenbett und perinatale Erkrankungen |
|
Häufig |
Uterine Überstimulation (erhöhte Frequenz, Intensität oder Dauer der Wehen, Basaltonuserhöhung) |
Nicht bekannt |
Plazentalösung, pulmonale Fruchtwasserembolie, plötzliche Zervixdilatation, Uterusruptur |
Erkrankungen des Immunsystems |
|
Nicht bekannt |
Überempfindlichkeitsreaktionen, anaphylaktische Reaktion (anaphylaktischer Schock) |
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse |
|
Häufig |
Wärmegefühl in der Vagina |
Beim Kind:
Untersuchungen |
|
Sehr häufig |
Alteration der kindlichen Herzfrequenz und deren Oszillationsmuster |
Schwangerschaft, Wochenbett und perinatale Erkrankungen |
|
Sehr selten |
Totgeburt*, Neugeborenentod (neonataler Tod)* |
Nicht bekannt |
Fetaler Tod* |
* Nach Anwendung von Dinoproston wurde über fetalen Tod, Totgeburt, neonatalen Tod berichtet, insbesondere nach dem Auftreten schwerwiegender Ereignisse wie einer Uterusruptur (siehe Abschnitte 4.2, 4.3 und 4.4). | |
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen.
Eine Überdosierung von Dinoproston kann sich durch eine erhöhte Kontraktilität oder einen erhöhten Tonus des Uterus manifestieren. Da die Wirkung von Prostaglandin E2 auf die Uterusmuskulatur nur vorübergehend ist, reichten im Falle einer Überstimulation unspezifische, konservative Maßnahmen in der Mehrzahl der Fälle aus: Bei einer uterinen Überstimulation sollte das Medikament aus dem Vaginaltrakt entfernt werden. Die Patientin sollte seitlich gelagert werden und die Zufuhr von Sauerstoff gewährleistet sein. Ferner kann durch die intravenöse Zufuhr von Beta-Sympathomimetika die übermäßige Kontraktion des Myometriums aufgehoben werden.
Pharmakotherapeutische Gruppe: Wehenförderndes Mittel, Prostaglandine
ATC-Code: G02AD02
Wirkmechanismus
Durch präpartale intravaginale Anwendung von Dinoproston als Minprostin E2 Vaginaltabletten werden bei bevorzugter Wirkung auf die Cervix uteri (Priming, Softening, Dilatation des Gebärmutterhalses) Wehen ausgelöst, die zur Geburt führen können. Diese direkte Anwendung am Wirkungsort ist einfach zu handhaben, führt meist zu einem langsamen Wehenbeginn und schränkt die natürliche Bewegungsfreiheit der Gebärenden nicht ein.
Außerdem konnte gezeigt werden, dass durch eine prophylaktische orale Gabe von ß-Sympathomimetika (Tokolytika) wie Fenoterol der zervixerweichende Effekt von Dinoproston nicht beeinträchtigt wurde.
Der exakte Wirkungsmechanismus, der der Zervixerweichung durch Dinoproston zugrunde liegt, ist bislang noch nicht vollständig aufgeklärt. Dinoproston löst im Myometrium des schwangeren Uterus Kontraktionen aus, die denen bei Geburtswehen ähneln. Ob dies durch eine direkte Wirkung von Dinoproston auf das Myometrium erfolgt, ist noch nicht geklärt. Durch die intravaginale Gabe von Dinoproston werden Uteruskontraktionen ausgelöst, die in den meisten Fällen ausreichen, um die Leibesfrucht auszutreiben.
Ganz allgemein werden die vielfältigen biologischen Aktivitäten des fast ubiquitär im Organismus vorkommenden Dinoprostons auf eine Stimulation der zellulären Adenylatzyklase mit Bildung von cAMP sowie auf die Beeinflussung des Kalzium-Ionen-Transports durch die Zellmembran zurückgeführt.
Im Speziellen konnte gezeigt werden, dass Dinoproston die Durchblutung der Zervix erhöht, vergleichbar der Durchblutungssteigerung zu Beginn einer Spontangeburt. Außerdem bewirkt Dinoproston eine Aufsplittung der Kollagenfasern und Vermehrung der Grundsubstanz der Zervix, was auch bei der spontanen Zervixreifung beobachtet werden kann.
Sowohl im Tierversuch als auch bei der Erprobung am Menschen konnte mit hohen Dosen Dinoproston eine blutdrucksenkende Wirkung, die wahrscheinlich eine Folge des Wirkstoffs auf die glatte Muskulatur des Gefäßsystems ist, gezeigt werden. Außerdem wurden vorübergehende Erhöhungen der Körpertemperatur beobachtet.
Sowohl durch intravenöse, intravaginale als auch intrazervikale Anwendung können rhythmische Uteruskontraktionen hervorgerufen werden. Dinoproston ist gleichzeitig in der Lage, Kontraktionen der glatten Muskulatur des Gastrointestinaltraktes zu induzieren, wodurch die teilweise auftretenden Nebenwirkungen wie Erbrechen und Durchfall erklärt werden können.
Die bei der systemischen Anwendung beschriebenen Nebenwirkungen sind jedoch bei der lokalen Anwendung wesentlich schwächer oder fehlen ganz.
Resorption
Dinoproston wird nach intravaginaler Gabe schnell resorbiert. Dinoproston ist zu 73 % an menschliches Plasmaprotein gebunden.
Der Anstieg der Prostaglandin-Metabolite im Plasma war mit dem Vaginalgel signifikant größer als mit den Vaginaltabletten, woraus sich schließen lässt, dass das Vaginalgel eine höhere Bioverfügbarkeit aufweisen könnte.
Nach Anwendung einer Vaginaltablette erhöht sich die Prostaglandin E2-Resorption mit einem Konzentrationsmaximum nach ungefähr 40 Minuten, gemessen durch den Nachweis von Prostaglandin E2-Metaboliten.
Verteilung
Die Verteilung von Dinoproston in mütterlichen Geweben erfolgt systemisch. Nach i.v.-Gabe erfolgt eine sehr schnelle Verteilung und Metabolisierung. Nach 15 Minuten sind nur noch 3 % des unveränderten Wirkstoffes im Blut vorhanden. Es wurden mindestens 9 Metabolite im Blut und Urin nachgewiesen.
Biotransformation
Prostaglandin E2 wird rasch zu 13,14-Dihydro-15-keto-prostaglandin E2 metabolisiert. Dieses wiederum wird abgebaut zu 13,14-Dihydro-15-keto-prostaglandin A2. Dinoproston wird im Menschen vollständig in der Lunge metabolisiert. Die dabei entstehenden Metabolite werden in der Leber und Niere weiter metabolisiert.
Elimination
Die Elimination von Dinoproston und seinen Metaboliten erfolgt überwiegend über die Nieren, zum kleinen Teil über die Fäzes.
Akute Toxizität
Die intravenöse LD50 von Dinoproston an der Maus ist bei verschiedenen Mäusestämmen unterschiedlich und schwankt zwischen 47 mg/kg bis 182 mg/kg. Bei der Ratte betrug die LD50 nach intravenöser Applikation 45 mg/kg bzw. 66 mg/kg. Eine einzelne intravenöse Gabe von 30 mg/kg Dinoproston an trächtige und nicht trächtige Mäuse war nicht toxisch für dieselben, bewirkte jedoch den intrauterinen Tod praktisch aller Feten. Bei der Maus zeigte eine orale Gabe bis zu 500 mg/kg keine letale Wirkung. Die orale LD50 bei der Ratte schwankte zwischen 174 mg/kg und 513 mg/kg.
Chronische Toxizität
Die subakute und chronische Toxizität wurde an Ratten, Kaninchen, Hunden und Affen geprüft. Dabei kam es, unabhängig von der Art der Anwendung, dosisabhängig zu reduzierter Gewichtszunahme, eventuell Anstieg des Hämatokrits als Folge des Wasserverlustes, zu leichtem Temperaturanstieg, Steigerung der Speichelsekretion und des Tränenflusses, außerdem Erbrechen, Diarrhö und Sedation.
Bei der intravaginalen Applikation von 3,1 mg Dinoproston pro Tag in Tablettenform über 6 Tage an der Ratte und von 20 mg Dinoproston pro Tag über 5 Tage am Kaninchen kam es zu systemischen Wirkungen wie Diarrhö, Abdominalkrämpfen und leicht verminderter Futteraufnahme. Es wurden keine Zeichen einer Irritation der Vaginalschleimhaut festgestellt.
Eine einmalige intramyometriale Injektion von 0,125 mg Dinoproston führte beim Affen (Macaca mulatta) zu einer (geringen) Gewebenekrotisierung; eine Injektion von 1,25 mg Dinoproston bewirkte eine auf das Myometrium übergreifende ausgeprägtere endometriale Granulationsnekrose.
Bei Tierstudien, in denen über mehrere Wochen Prostaglandine der E- und F-Reihe in hohen Dosen verabreicht wurden, konnten Knochenwucherungen beobachtet werden. Ähnliches wurde bei Neugeborenen festgestellt, die über längere Zeit Prostaglandin E1-Infusionen erhielten. Jedoch gibt es keine Hinweise auf ähnliche Knochenveränderungen bei der Kurzzeitanwendung von Dinoproston (Prostaglandin E2).
Mutagenität und Kanzerogenität
Die Mutagenitätstestung (Mikronukleustest oder Ames-Assay) ergab keinen Hinweis auf eine potenzielle Mutagenität bzw. Kanzerogenität. Kanzerogenitätsstudien wurden nicht durchgeführt, da das Arzneimittel nur kurzzeitig angewendet wird.
Teratogene Wirkung
In Studien an Ratten und Kaninchen hat Prostaglandin E2 zu Skelettanomalien geführt. Dinoproston erwies sich in Studien an Ratten und Kaninchen embryotoxisch.
Bei der perinatalen Untersuchung an der Ratte (Applikation von Dinoproston am 20. Schwangerschaftstag und bei neugeborenen Ratten) wurden bei den behandelten Tieren keine pathologischen Veränderungen festgestellt.
Magnesiumstearat (Ph.Eur.)
Maisstärke
Mikrokristalline Cellulose
Siliciumdioxid
Wasserfreie Lactose
Nicht zutreffend.
Haltbarkeit des Arzneimittels in der Verkaufspackung
2 Jahre
Haltbarkeit nach Anbruch
Nach Öffnen der Aluminiumfolie sofort verwenden.
Im Kühlschrank lagern (2 °C bis 8 °C).
Packung mit 4 Vaginaltabletten.
Keine besonderen Anforderungen
PFIZER PHARMA GmbH
Friedrichstr. 110
10117 Berlin
Tel.: 030 550055-51000
Fax: 030 550054-10000
4496.00.00
Erteilung der Zulassung: 16.04.1985
Verlängerung der Zulassung: 18.04.2000
November 2023
Verschreibungspflichtig.
spcde-3v19mpe-vt-0