L-Carn Trinklösung
L-Carn 1 g
Wirkstoff: Levocarnitin
L-Carn Trinklösung
Jedes Trinkfläschchen mit 10 ml Lösung enthält 1 g Levocarnitin.
Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung:
Jedes 10 ml-Trinkfläschchen enthält: 48 mg Natriumbenzoat (E 211)
L-Carn 1 g
Jede Ampulle mit 5 ml Injektionslösung enthält 1 g Levocarnitin.
Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.
L-Carn Trinklösung: Lösung zum Einnehmen
L-Carn 1 g: Injektionslösung
Zur Substitution bei primärem und sekundärem systemischen Carnitinmangel.
Zum Ersatz dialysebedingter Levocarnitin-Verluste bei chronischer Hämodialyse (sekundärer Carnitinmangel).
Als Behandlungsversuch bei Sonderformen der Muskeldystrophie mit Lipidakkumulation, die auf einem primären muskulären Carnitinmangel beruhen.
Die parenterale Darreichungsform ist nur dann angezeigt, wenn die orale Zufuhr von Levocarnitin nicht möglich ist.
Dosierung
Erwachsene
Soweit nicht anders verordnet, erhalten Erwachsene durchschnittlich 3 g Levocarnitin pro Tag auf 3 Einzelgaben verteilt. Diese Tagesdosis entspricht 3 mal 1 Fläschchen L-Carn Trinklösung oder 3 mal 1 Ampulle L-Carn 1 g. Die Tageshöchstdosis beträgt 5 g Levocarnitin.
Kinder und Jugendliche
Kinder erhalten 25 bis 100 mg/kg Körpergewicht Levocarnitin täglich in mehreren Einzelgaben.
Besondere Bevölkerungsgruppen
Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
Da Levocarnitin eine körpereigene Substanz ist, die nach den vorliegenden Untersuchungen nicht metabolisiert, sondern nur renal eliminiert wird, kann es bei Nierenfunktionsstörungen zu einer Veränderung des dosisabhängigen Plasmaspiegels kommen. Daher sollte in Fällen mit schwerer Einschränkung des Glomerulusfiltrats (unter 10 ml/min) die Gabe unter Serumspiegelkontrolle erfolgen. Wegen der Anreicherung der Metaboliten Trimethylamin und Trimethylamin-N-oxid sollten Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung nicht über einen längeren Zeitraum hohe orale Dosen Levocarnitin erhalten (siehe Abschnitt 4.4).
Ältere:
Bei älteren Patienten sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen und keine Dosisanpassungen erforderlich.
Das in klinischen Studien beobachtete Sicherheitsprofil ist bei älteren und jüngeren Erwachsenen vergleichbar.
Andere besondere Bevölkerungsgruppen
Diabetiker:
Wenngleich die Glukoseverwertung verbessert wird, kann die Verabreichung von Levocarnitin bei Diabetikern, die entweder Insulin oder eine hypoglykämische orale Behandlung erhalten, zu einer Hypoglykämie führen. Bei diesen Personen muss der Plasmaglucosespiegel regelmäßig überwacht werden, um die hypoglykämische Behandlung gegebenenfalls sofort anpassen zu können (siehe Abschnitt 4.4).
Hämodialysepatienten:
Soweit nicht anders verordnet, werden nach jeder Hämodialyse 1 – 2 g Levocarnitin verabreicht. Diese Dosis entspricht 1 – 2 Fläschchen L-Carn Trinklösung oder 1 – 2 Ampullen L-Carn 1 g.
Art der Anwendung
L-Carn Trinklösung
L-Carn Trinklösung wird unverdünnt oder verdünnt eingenommen.
L-Carn 1 g
L-Carn 1 g wird langsam (über ca. 5 – 10 Minuten) intravenös injiziert.
Hämodialyse
Ist die parenterale Applikation notwendig, wird am Ende einer Hämodialysebehandlung L-Carn über die liegende Rücklaufkanüle langsam (über ca. 5 – 10 Minuten) intravenös verabreicht.
Die parenterale Applikation erfolgt nur so lange, bis eine orale Zufuhr wieder möglich ist.
Dauer der Anwendung
L-Carn Trinklösung
Die Zeitdauer der Anwendung richtet sich nach dem Krankheitsbild. Es besteht grundsätzlich keine Begrenzung der Anwendungsdauer.
L-Carn 1 g
Die parenterale Applikation erfolgt nur so lange, bis eine orale Zufuhr wieder möglich ist.
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.
In sehr seltenen Fällen wurde bei Patienten, die gleichzeitig mit Levocarnitin und Cumarinen behandelt wurden, über einen Anstieg der INR (International Normalized Ratio) berichtet (siehe Abschnitt 4.5 und 4.8.). Bei Patienten, die diese blutgerinnungshemmenden Arzneimittel zusammen mit Levocarnitin einnehmen, sollten die INR oder die Ergebnisse anderer geeigneter Blutgerinnungstests bis zu deren Stabilisierung zunächst wöchentlich und danach monatlich geprüft werden.
Da Levocarnitin eine endogene Substanz ist, die nach den vorliegenden Untersuchungen nicht katabolisiert, sondern unverändert über den Urin eliminiert wird, kann es bei Nierenfunktionsstörungen in Abhängigkeit vom Grad der Funktionsstörung zu Erhöhungen des dosisabhängigen Levocarnitin-Plasmaspiegels kommen. Bei schweren Nierenfunktionsstörungen sind die entsprechenden Angaben zur Dosierung zu beachten.
Die Gabe von Levocarnitin kann bei Patienten unter Dauerbehandlung durch chronische Hämodialyse kurzfristig die Triglyceridspiegel senken. Da auch in einigen Fällen ein Anstieg der HDL-Cholesterin-Konzentration beobachtet wurde, sollten Triglyceride sowie VLDL- und HDL-Cholesterin regelmäßig überwacht werden. Die Dosierung von Lipidsenkern muss dementsprechend angepasst werden.
Bei stark eingeschränkter Nierenfunktion sollten hohe Dosen L-Carn Trinklösung nicht über längere Zeiträume eingenommen werden. Die Sicherheit und Wirksamkeit oraler Darreichungsformen von Levocarnitin wurde bei Patienten mit Niereninsuffizienz bislang noch nicht genügend untersucht. Chronische orale Verabreichung von hohen Dosierungen von Levocarnitin an Patienten mit ausgeprägten Nierenfunktionsstörungen, insbesondere bei terminaler Niereninsuffizienz unter Dialyse, kann zur Anreicherung potenziell toxischer Metaboliten führen. Trimethylamin (TMA) bzw. Trimethylamin-N-oxid (TMAO) werden von der Darmflora aus Levocarnitin gebildet und sind in hohen Konzentrationen giftig, indem sie sich im Blut anreichern, anstatt mit dem Urin ausgeschieden zu werden. Daher sollten hohe Dosen L-Carn Trinklösung nicht über längere Zeiträume bei bei stark eingeschränkter Nierenfunktion oder Hämodialyse angewendet werden.
Die ungenügende Entfernung von TMA aus dem Blut kann ferner zur Entwicklung des sog. Fischgeruchsyndroms führen (fischiger Geruch in Atem, Urin und Schweiß). Bei intravenöser Gabe von Levocarnitin lassen sich diese unerwünschten Begleiterscheinungen dagegen weitgehend vermeiden. Für Dialysepatienten mit terminaler Niereninsuffizienz steht deshalb L-Carn zusätzlich als Injektionslösung zur Verfügung.
Bei Diabetikern, die Insulin oder orale Hypoglykämika erhalten, kann die Anwendung von Levocarnitin zu einer Hypoglykämie führen. Bei diesen Patienten wird eine regelmäßige Überwachung des Plasmaglucosespiegels empfohlen (siehe Abschnitt 4.5).
Bei Patienten mit vorangegangener Anfallsaktivität kann die Levocarnitin-Behandlung die Häufigkeit und/oder den Schweregrad der Anfallsattacken erhöhen. Bei Patienten mit Unterleibserkrankungen könnte die Behandlung mit Levocarnitin die konvulsive Krise auslösen.
L-Carn Trinklösung enthält 48 mg Natriumbenzoat je Durchstechflasche (10 ml). Natriumbenzoat kann die Gelbsucht bei Neugeborenen (bis zu 4 Wochen alt) verstärken. Ein Anstieg der Bilirubinämie nachfolgend an die Verdrängung von Albumin kann die Neugeborenen-Gelbsucht verstärken, die sich zu einem Kernikterus (nicht-konjugierte Bilirubinablagerungen im Gehirngewebe) entwickeln kann.
Orale Antikoagulantien:
In sehr seltenen Fällen wurde bei Patienten, die gleichzeitig mit Levocarnitin und Cumarinen behandelt wurden, über einen Anstieg der INR (International Normalized Ratio) berichtet (siehe Abschnitt 4.4 und 4.8.). Bei Patienten, die diese blutgerinnungshemmenden Arzneimittel zusammen mit Levocarnitin einnehmen, sollten die INR oder die Ergebnisse anderer geeigneter Blutgerinnungstests bis zu deren Stabilisierung zunächst wöchentlich und danach monatlich geprüft werden (siehe Abschnitt 4.4.).
Sonstige Wechselwirkungen:
Bei Diabetikern verbessert die Gabe von Levocarnitin die Verwertung von Glucose. Bei Anwendung von Insulin oder anderen Antidiabetika, kann es bei gleichzeitiger Einnahme von Levocarnitin zu einer Hypoglykämie kommen. Aus diesem Grund ist in solchen Fällen der Blutzuckerspiegel regelmäßig zu kontrollieren, damit die Dosierung der Antidiabetika evtl. entsprechend korrigiert werden kann.
Die gleichzeitige Anwendung von Levocarnitin mit Arzneimitteln, die eine Hypocarnitinämie aufgrund eines erhöhten Carnitin-Nierenverlusts auslösen (Valproinsäure, Pivalinsäure-haltige Prodrugs, Cephalosporine, Cisplatin, Carboplatin und Ifosfamid), kann die Verfügbarkeit von Levocarnitin verringern.
Schwangerschaft
Bisher liegen keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Levocarnitin bei Schwangeren vor.
Tierexperimentelle Studien haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe Abschnitt 5.3).
Während der Schwangerschaft sollte L-Carn nur angewendet werden, falls dies unbedingt notwendig erscheint.
Stillen
Levocarnitin ist ein normaler Bestandteil der Muttermilch. Eine Levocarnitin-Supplementierung wurde bei stillenden Müttern nicht untersucht. Levocarnitin sollte von stillenden Müttern nur angewendet werden, wenn der Nutzen für die Mutter die potenziellen Risiken für das Kind durch eine übermäßige Carnitinexposition überwiegt.
Fertilität
Begrenzte klinische Daten zeigten keine unerwünschten Wirkungen von Levocarnitin auf die männliche und weibliche Fertilität.
L-Carn hat keinen oder nur einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Nebenwirkungen aus verschiedenen Quellen (klinische Studien, Literatur und Post-Marketing) werden nachstehend gemäß den MedDRA-Systemorganklassen (SOC) angegeben.
Innerhalb jeder Systemorganklasse (SOC) sind die unerwünschten Arzneimittelwirkungen nach Häufigkeit geordnet. Innerhalb jeder Häufigkeits-Kategorie werden sie nach abnehmendem Schweregrad eingestuft.
Sehr häufig (≥ 1/10); häufig (≥ 1/100, < 1/10); gelegentlich (≥ 1/1.000, < 1/100 ); selten (≥ 1/10.000, < 1/1.000); sehr selten (< 1/10.000); unbekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht geschätzt werden).
Erkrankungen des Nervensystems:
Gelegentlich: Kopfschmerzen
Unbekannt: Krampfanfälle#, Schwindel
Herzerkrankungen
Nicht bekannt: Herzklopfen, Gefäßerkrankungen
Gelegentlich: Hypertonie, Hypotonie
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums
Nicht bekannt: Atemnot
Gastrointestinale Störungen
Häufig: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen
Gelegentlich: Dysgeusie, Dyspepsie, trockener Mund
Sehr selten: Atemgeruch
Haut- und Unterhauterkrankungen
Gelegentlich: ungewöhnlicher Hautgeruch
Nicht bekannt: Pruritus, Ausschlag
Erkrankungen des Bewegungsapparates und des Bindegewebes
Gelegentlich: Muskelkrämpfe*
Selten: Muskelschwäche
Nicht bekannt: Muskelverspannungen
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Gelegentlich: Schmerzen in der Brust, sich kränklich fühlen, Reaktion an der Injektionsstelle, Pyrexie
Untersuchungen
Gelegentlich: erhöhter Blutdruck
Sehr selten: erhöhter INR (International Normalized Ratio)§
#Bei Patienten mit vorangegangener Anfallsaktivität kann die Behandlung mit L-Carn die Häufigkeit und/oder den Schweregrad der Anfallsattacken erhöhen. Bei Patienten mit Unterleibserkrankungen kann die Behandlung mit L-Carn die konvulsive Krise auslösen.
*Bei Patienten mit Urämie wurde eine Muskelschwäche beobachtet. In solchen Fällen sollte die Einnahme oder Anwendung von L-Carn sofort abgebrochen werden.
§Bei Patienten, die gleichzeitig mit Levocarnitin und Cumarinderivate (Acenocumarol, Warfarin) behandelt wurden, wurde ein Anstieg des INR (International Normalized Ratio) beobachtet (siehe Abschnitte 4.4 und 4.5).
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de anzuzeigen.
Hohe Dosen und die Langzeitverabreichung von Levocarnitin wurden mit Durchfall in Zusammenhang gebracht. Levocarnitin kann durch Dialyse leicht aus dem Blut entfernt werden. Es wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet.
Pharmakotherapeutische Gruppe: Alimentäres System und Stoffwechsel – Andere Mittel für das alimentäre System und den Stoffwechsel – Andere Mittel für das alimentäre System und den Stoffwechsel – Aminosäuren und Derivate – Levocarnitin
ATC-Code: A16AA01
Levocarnitin kommt als körpereigene Substanz in allen Körpergeweben vor. Der Bedarf an Carnitin wird normalerweise durch endogene Synthese aus Lysin und Methionin gedeckt, deren Endstufe beim Menschen in der Leber abläuft. Bei Carnitin-Mangelzuständen muss die Substanz exogen zugeführt werden.
Die Hauptfunktion von Levocarnitin ist der Transport der aktivierten langkettigen Fettsäuren über die Mitochondrienmembran in die Mitochondrien, wo sie der β-Oxidation zugeführt werden. Außerdem spielt es eine wichtige Rolle in der Ketogenese der Leber.
Ein Carnitinmangel kann schwere klinische Auswirkungen haben.
Die Substitution von Levocarnitin bei Carnitinmangel führt zu einer vermehrten Fettsäureoxidation, zu einer Zunahme der Ketogenese sowie einem insgesamt verbesserten Energiestoffwechsel, der sich klinisch auch in einer Zunahme der Muskelkraft zeigt.
Durch die Bildung von Carnitinestern können überschüssige kurz- und verzweigtkettige Acylgruppen aus den Mitochondrien ins Cytosol transportiert werden. Bei einigen angeborenen Stoffwechselstörungen können dadurch vermehrt pathologische Metaboliten ausgeschieden, Coenzym A regeneriert und der Energiestoffwechsel verbessert werden.
Im Myokard spielt Levocarnitin eine essentielle Rolle als Acetylgruppenreservoir und damit als Energiespeicher.
Als körpereigene Substanz variiert die Halbwertzeit von Carnitin in Abhängigkeit von organspezifischen Pools. Nach parenteraler Zufuhr hoher Dosen Levocarnitin (3 – 12 g) steigt die Plasmakonzentration rasch an und fällt innerhalb von 2 Stunden wieder ab. Die Halbwertzeit liegt bei 4 – 5 Stunden. Die Verteilung im Organismus vollzieht sich rasch unter Bevorzugung von Leber, Herzmuskel und Skelettmuskel. Levocarnitin wird nicht metabolisiert und wird über die Nieren eliminiert. Exogen zugeführtes Levocarnitin wird praktisch innerhalb 24 Stunden vollständig ausgeschieden.
Präklinische Daten, die auf Studien zur Toxizität bei wiederholter Gabe und Genotoxizität beruhen, lassen keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.
Es wurden keine Langzeitstudien zur Untersuchung des krebserregenden Potentials von L-Carnitin an Tieren durchgeführt.
In Studien zur Reproduktionstoxizität an Ratten ergaben sich für Levocarnitin keine Hinweise auf eine Beeinträchtigung der Fertilität und prä-/postnatalen Entwicklung. In Embryotoxizitätsstudien an Ratten und Kaninchen zeigte Levocarnitin keine teratogenen oder andere embryo-fetale Effekte. Beim Kaninchen traten jedoch ab einer Dosis von 600 mg/kg/Tag (entsprechend dem 4‑fachen der therapeutischen Dosis berechnet nach HED) erhöhte Postimplantationsverluste auf, wobei dies keine Auswirkungen auf die Anzahl der lebenden Feten hatte.
L-Carn Trinklösung
Natriumbenzoat, Saccharin-Natrium 2 H2O, Äpfelsäure, Salzsäure 23 %, Gereinigtes Wasser
L-Carn 1 g
Salzsäure 10 %, Wasser für Injektionszwecke
L-Carn Trinklösung
L-Carn Trinklösung kann verdünnt und unverdünnt angewendet werden. Es sind keine Inkompatibilitäten bekannt.
L-Carn 1 g
L-Carn 1g Injektionszubereitung ist nach physikalisch-chemischen Kriterien wie Trübung, Fällung, Farbänderung etc. mit praktisch allen Infusionslösungen wie z. B. isotonischer Kochsalzlösung, Ringerlösung, Elektrolytlösung, Kohlenhydratlösung, Aminosäurelösungen kompatibel.
Bei auftretender Veränderung einer Mischung wie Verfärbung, Trübung oder Niederschlag ist die Lösung unbrauchbar und zu verwerfen.
4 Jahre
Nicht über 25 ºC aufbewahren.
L-Carn Trinklösung
Packungen mit 10 [N1], 30 [N2] und 50 [N3] Fläschchen mit jeweils 10 ml Flüssigkeit zum Einnehmen
L-Carn 1 g
Packungen mit 5 [N1], 10 [N2], 25 [N3], 30 und 50 Ampullen mit jeweils 5 ml Injektionszubereitung
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu entsorgen.
Alfasigma S.p.A.
Via Ragazzi del ´99 n. 5
40133 Bologna, Italien
L-Carn Trinklösung: 5493.00.01
L-Carn 1 g: 5493.01.00
L-Carn Trinklösung: 13.02.1985 / 13.02.2008
L-Carn 1 g: 12.02.1985 / 13.02.2008
19. Mai 2020
L-Carn Trinklösung: Apothekenpflichtig
L-Carn 1 g: Verschreibungspflichtig